home podcasts rezensionen die plauscher
bücher(p)lausch

bücher(p)lausch #22 – Kerstin Gier – Live on Stage

Stefan am 22. Juni 2010 um 18:50

kerstingierEnde Mai fanden im österreichischen Linz die Liebesromantage der DeLiA statt. Highlight dieser Literaturveranstaltung war zweifelsohne die kabarettartige Lesung von Kerstin Gier, die ein Best Of aus ihrem letzten Roman “In Wahrheit wird viel mehr gelogen“, der Mütter-Mafia und dem Urlaubsbuch “Ach, wär ich nur zu Hause geblieben” zum Besten gab. Das Schöne: Die erste Hälfte dieser anderthalbstündigen Show könnt ihr in der aktuellen Bücher(p)lausch-Sendung hören! Und auch die Fans der “Edelstein-Trilogie” kommen auf ihre Kosten: Im anschließenden Interview gibt’s einen Einblick in die Entstehung der Romane und einen Ausblick auf das kommende “Smaragdgrün“! Viel Spaß beim Hören:

 

Oder per Rechtsklick herunterladen.

Interessante Links: Kerstin Giers Homepage, die Edelstein-Trilogie-Seite des Arena Verlags, Kerstin Gier auf Facebook

bücher(p)lausch #21 – David Safier & Plötzlich Shakespeare

Stefan am 16. Juni 2010 um 14:01

shakespaereÜber Humor lässt sich ja bekanntlich streiten, und gerade bei den Büchern von David Safier sind (vor allem bei “Jesus liebt mich“) waren die Plauscher schon unterschiedlicher Meinung. Da musste schon die Schriftsteller-Ikone schlechthin eine Geschichte spendiert bekommen um beide hier unisono verkünden zu lassen: “Plötzlich Shakespeare” ist eine äußerst herzliche und witzige Reise in die Vergangenheit, und auch ein wenig ins eigene Ich. Was allerdings David Safiers neuesten Streich ausmacht, ob der Autor sich als großer Frauenversteher entpuppt und warum Stefan auch so begeistert vom Hörbuch ist, findet ihr hier:

[00:00] Intro & Einleitung – Versprochen ist versprochen
[03:00] “Jesus liebt mich”, “Mieses Karma” und David Safier, der Frauenversteher
[06:30] Eine Frage des Humors – Der Inhalt
[09:00] Shakespeare als Figur
[14:00] Christoph Maria Herbst
[17:21] Hörprobe

 

Oder per Rechtsklick herunterladen

Bild: Mondgucker

Gewinner der signierten Ausgaben von “Das Kind auf der Treppe”

Stefan am 8. Juni 2010 um 14:39

katHallo zusammen! Etwas spät — aber doch! — freu ich mich die Gewinner der drei signierten Ausgaben von Karla Schmidts “Das Kind auf der Treppe” bekanntzugeben. Die Lösung unserer Gewinnfrage war unüberraschenderweise David Bowie, und die drei Glücklichen sind folgende:

Anke Weimar

Sabine Juranek-Alting

Markus Kölz

Herzlichen Glückwunsch! Sofern ich eure Adresse noch nicht habe, habt ihr jetzt eine kleine Mail von mir im Postfach ;)

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch gleich ein paar Worte an die täglichen Besucher richten. Nach einer etwas stressigen Arbeitswoche bin ich nun drauf und dran ein paar Dinge nachzuholen. Die nächste Bücher(p)lausch-Episode befindet sich schon am Schneidebrett und wird nach Absprache mit der Autorin (ja! Wieder eine Sondersendung) im Laufe der nächsten Woche online kommen. Bis dahin hab ich auch Kossi wieder im Studio für den einen oder anderen, regulären Plausch. Und ein paar Rezensionen kommen natürlich auch ;)

bücher(p)lausch #20 – Claudia Toman – Buchpräsentation “Jagdzeit”

Stefan am 31. Mai 2010 um 01:55

jagdzeit-banner

Am 24. April 2010 lud Claudia Toman ins Kinderopernzelt auf dem Dach der Wiener Staatsoper ein, wo sie ihren neuen Roman Jagdzeit präsentierte. Bücher(p)lauscher Stefan war anwesend und hat neben dem Publikum auch noch Claudia selbst vors Mikro geholt. Im Interview plauschen die beiden über die Gestaltung der Lesung und zeigen auch Live-Ausschnitte der Präsentation:

[00:00] Einleitung und Intro
[01:55] Live: Die Dunkelheit beißt!
[08:49] Interview – Teil 1
[20:45] Live: Einfach nur Sepp
[25:45] Interview – Teil 2
[35:00] Live: Im Wald
[48:36] Publikumsstimmen und Outro

 

Oder natürlich mit Rechtsklick herunterladen.

Die Kommentare aus dem Publikum stammen von Elisabeth Laufer und Elisabeth Grafl, Prof. Ernst Dunshirn, Victoria Schlederer und dem Schiffkowitz. Vielen Dank!

Die DeLiA Tage in Linz

Stefan am 29. Mai 2010 um 15:22

Linz_Logo_2010Wenn man als Lesebegeisterter kurz davor steht, sich genremäßig zu weit aus dem Fenster zu lehnen, ist es oft besser man macht stattdessen einen einfachen Schritt vor die eigene Haustür: Der Verein der Deutschsprachigen Liebesroman Autorinnen hat nämlich ihr jährliches Event samt Hauptversammlung und großer Gala zum ersten Mal in Österreich ausgetragen, noch dazu in meiner Wahlheimat Linz. Und selbst wenn man davon nichts gewusst hätte und auch sonst nichts mit Liebesromanen am Hut hat, wäre einem auf jeden Fall die hohe Frequenz an unterschiedlichen, deutschen Dialekten in der Fußgängerzone aufgefallen. Die eigenwilligen Unterhaltungen im Buchladen (”Ah, da haben sie mein Buch hingestellt”) wären auch nicht spurlos an einem vorübergegangen und ich behaupte sogar, dass in den letzten drei Tagen über dem abwechselnd blauen bzw. grauen Himmel immer ein kleiner, rosaroter Schimmer hing.

Doch die DeLiA kann es auch weit weniger subtil. Die Organisatorin Ingeborg Rauchberger (die als Sophie Berg bzw. Sophia Farago veröffentlicht) hatte ein sehr beeindruckendes Programm auf die Beine gestellt. Den Startschuss in die Linzer Liebesromantage gab ein groß angelegtes Lesungsevent, bei dem an zehn verschiedenen Orten die DeLiA Mitglieder ihre aktuellen Bücher zum Besten gaben. Als absolutes Highlight gilt hier die Lesung von Kerstin Gier im Linzer Varietétheater Chamäleon. Das erste Mal auf einer Theaterbühne hatte ihre Show mehr Standup-Comedian Charakter und vereinte pfiffige Anekdoten mit improvisiertem Witz. Das Publikum war sich einig: Es gibt wohl keine Möglichkeit, Kerstin Gier nicht zu mögen.

Ein Wiedersehen mit Kerstin gab’s am nächsten Tag, die zusammen mit dem Ehepaar Iny und Elmar Lorentz sowie den DeLiA Gründerinnen Rebecca Michéle und eben Ingeborg Rauchberger der Presse Rede und Antwort standen. Hier wurde vor allem deutlich, welchen engen Zusammenhang die Mitglieder im Verein haben. Man kennt sich. Man mag sich. Man unterhält sich gern. Man fühlt sich richtig wohl in der Gesellschaft der anderen. Und man plaudert auch schon mal gern aus dem Nähkästchen. Und man bleibt bescheiden. Die 6,7 Millionen verkaufter Exemplare, mit denen sich Iny und Elmar Lorentz rühmen könnten, werden als Nebensächlichkeit behandelt. Viel spannender ist hingegen zu sehen wie die Verfilmung des Bestsellers “Die Wanderhure” Form annimmt, oder wie man mit einem Kniff im kommenden, fünften Teil der Saga sich die Lust an der Thematik erhält. Ein ebenso herzliches wie schrulliges Ehepaar, dem man die jahrelange Zusammenarbeit positiv anmerkt:

 

Zweifelloser Höhepunkt der gesamten Veranstaltung war der glanzvolle Galaabend im Veranstaltungscenter der Linzer VKB-Bank. Hier wurde neben einigen Programmpunkten auch die Auszeichnung für den besten Liebesroman 2010 verliehen. Gewonnen hat den mit 1000 Euro dotierten Preis Lena Falkenhagen, die mit ihrer “Lichtermagd” vor allem durch Sprachgewalt und einem beeindruckenden, mittelalterlichen Gesellschaftspanorama beeindrucken konnte.

Lena Falkenhagen war auch — sichtlich frisch und gut gelaunt — am darauffolgenden Tag mit ihren Kolleginnen bei den zahlreichen Workshops anwesend, die das Linzer Liebeswochenende ausklingen ließen.

Zurück bleibt die Erinnerung an ein paar wunderschöne Tage, an interessante Gespräche mit interessanten Menschen und dem positiven Gefühl, dass ein Blick über den Tellerrand ganz und gar nicht schmerzt, wenn man derart charmant über selbigen geschubst wird.

Das Harry Potter Hörbuchexperiment

Stefan am 26. Mai 2010 um 23:25

potter2

Um eine nicht zu unterschätzende Bildungslücke zu schließen und endlich die wohl bedeutendste Jugendbuchreihe des letzten Jahrzehnts hinter mich zu bringen, unterziehe ich mich einem Experiment: Manche Bücher funktionieren einfach besser als Hörbuch. Dass bei Harry Potter das in Summe an die 120 CDs sind, macht ja nichts. Es kostet ja nur eine Menge Zeit. Gut, dass einige Dienstfahrten anstehen.

Die ersten beiden Einträge könnt ihr bereits hier nachlesen. Den ersten Band hab ich mir “geschenkt”, vielleicht hole ich den anschließend noch nach. Mittlerweile bin ich bei Band 6 angekommen und muss gestehen, dass ich nach der 2041 Minuten Mammutlesung von “Harry Potter und der Orden des Phönix” mal für einige Zeit die Luft raus war. Nichtdestotrotz geht’s weiter. Rechnet mit einigen Aktualisierungen in den nächsten Tagen.

bücher(p)lausch #19 – Die frühen Simon Beckett Bücher

Stefan am 24. Mai 2010 um 00:56

bp19gtrSimon Beckett gilt als Garant für spannende und gut recherchierte Krimikost, wie seine David Hunter Bücher eindrucksvoll unter Beweis stellen, die auch beim Publikum großteils eine entsprechend positive Resonanz bekommen. Dass im Zuge des Erfolgs seine frühen Werke (teils neu) übersetzt werden und auf den deutschen Markt kommen ist da nicht nur logisch, sondern auch Zünder für heiße Diskussionen rund um die Qualität des neuen, alten Stoffs. Grund genüg für die Plauscher eine kleine Lanze zu brechen und auf die gewissen Eigenschaften der frühen Simon Beckett Bücher hinzuweisen. Gezeigt wird das vor allem auch am Beispiel von Voyeur, dem erst vor kurzem bei uns neuerschienen Erstling des Autors. Welche Gemeinsamkeiten also der Spanner Donald Ramsey mit dem Leichenzerleger David Hunter hat gibt’s für alle Lauscher hier:

 

Oder hier zum Herunterladen

Gewinnt drei signierte Ausgaben von “Das Kind auf der Treppe”

Stefan am 19. Mai 2010 um 23:20

Gut, dann kommen wir zu etwas Erfreulichem: Im Zuge unserer 17. Podcast Episode veranstalten wir ein kleines Gewinnspiel! Karla Schmidt signiert für euch drei Ausgaben ihres Debütromans “Das Kind auf der Treppe“, die ihr hier gewinnen könnt!

Diesmal machen wir das für euch wieder etwas einfacher. Beantwortet folgende Frage und schickt uns eine Mail an gewinnspiel@buecherplausch.de:

Durch welchen Sänger, bzw. durch die Musik welchen Sängers ist “Das Kind auf der Treppe” inspiriert worden?

Kleiner Hinweis: Es war nicht Ronnie James Dio.

Einsendeschluss ist der 2. Juni! Viel Glück euch allen und ein herzliches Dankeschön an Karla Schmidt und den Piper Verlag für die Unterstützung!

Nachruf: Ronnie James Dio

Stefan am 19. Mai 2010 um 23:10

dio

Diesmal ganz bücherfrei. Der Heavy Metal hat (s)eine Stimme verloren. Der wohl bedeutendste Hard Rock und Heavy Metal Sänger Ronnie James Dio erlag am 16.5.2010 seinem Krebsleiden. Diese einzigartige Erscheinung hat mit seinem Schaffen bei Rainbow (mit Ritchie Blackmore), Black Sabbath (die mit “Heaven And Hell“, dem ersten Output der neuen Formation, Rockgeschichte geschrieben haben) und seiner Soloband DIO das Genre wohl geprägt wie kein zweiter, und war wohl hauptverantwortlich für den starken Hang zu “Swords and Sorcery” (und auch weit … düsteren) Themen, die diese Musikrichtung seither begleiten.

Dabei ist der “Man on the Silver Mountain” sympathisch, bescheiden und zugänglich geblieben und war stets ein Mann der Fans. Ich hatte das unbeschreibliche Glück Dio noch im vorigen Jahr für mein erstes und leider letztes Mal live zu erleben und mich von der Magie seiner Darbietung einfangen zu lassen. Eines der Konzerte, deren Bilder und Erinnerungen ich immer noch regelmässig abrufe.

Mit Ronnie James Dio tritt eine Ikone ab und hinterlässt eine klaffende Lücke. Danke für das großartige Werk, das du uns hinterlässt und die Zeit, in der uns deine Musik begleitet hat und begleiten wird. Ruhe in Frieden.

bücher(p)lausch #18 – Frühlingsrückblick

Stefan am 13. Mai 2010 um 22:24

mini-img_4832Nach genau drei Monaten sind nun Kossi und Stefan wieder gemeinsam im virtuellen bücher(p)lausch Studio. Und sie haben sich einiges zu erzählen, weshalb sie euch einen ausführlichen Rückblick der ersten Frühlingsmonate geben. Welche literarischen Entdeckungen die beiden gemacht haben und ob bzw. welche Überschneidungen es gab, könnt ihr in der folgenden, knapp 40 Minuten dauernden Sendung hören:

[00:00] Intro & Einleitung
[03:00] Thomas Glavinic: Der Kameramörder und Das bin doch ich
[08:35] Cody Mcfadyen: Das Böse in uns, Ausgelöscht und die Blutlinie
[11:25] Claudia Toman: Jagdzeit
[16:30] Elisabeth Rank: Und im Zweifel für dich selbst. Zwiespältig? Zweifellos! (Hier die besagte Rezension)
[23:35] Thriller-Zeit: Karla Schmidt – Das Kind auf der Treppe. Jutta Profjit – Schmutzengel. Arno Strobel – Der Trakt. Vorfreude: Sebastian Fitzek – Der Augensammler. Wulf Dorn – Kalte Stille
[30:00] Gabriella Engelmann: Wolkenspiele, Inselzauber und Eine Villa zum Verlieben
[33:30] Krystyna Kuhn: Das Tal
[35:20] Vorschau

Zu hören gibt’s das ganze hier:

 

Oder per Rechtsklick herunterladen